FC Bad Liebenwerda e.V.

 

Aktuelles


20.10.2018

Der FC Bad Liebenwerda verliert unglücklich gegen starke und gnadenlos effektive Ortrander. Insbesondere in Halbzeit eins waren die Kurstädter das aktivere und bessere Team. Die Führung gelang den Gästen aber durch ein Eigentor. Auch nach dem 0:2 durch Müller gab man nicht auf. Hübner verkürzte 12 Minuten vor Schluss. Der Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen. Die Zuschauer sahen ein gutes Landesklassespiel von zwei Teams, die absolut auf Augenhöhe agierten. 



06./07.10.2018

Erfolgreiches Wochenende für den FC Bad Liebenwerda

Die Erste gewinnt in der Nachspielzeit: Der FC holt die ersten Auswärtspunkte und siegt beim SV Großräschen mit 3:2. Die Führung der Hausherren konnte Rückkehrer Francis Ouma egalisieren, ehe diese erneut in Führung gingen. In der Nachspielzeit sorgten dann Rocky Müller und Nicolas Wenzel für den am Ende verdienten Auswärtssieg gegen mittlerweile dezimierte Räschener.

Die Zweite siegt verdient in Gräfendorf mit 4:1 (A. Engelmann und J. Wieland treffen doppelt)

Im Nachwuchsbereich gewinnen die E-, D- und B-Junioren

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04.10.2018 Der Vorstand informiert:

Der FC Bad Liebenwerda e.V. meldet mit sofortiger Wirkung seine Altherrenmannschaft vom Spielbetrieb in der Altliga West Kreisliga SBB für die Saison 2018/2019 ab.

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 Aktuelle Spiele:



03.10. 2018: Landesklasse Süd - Saison 2018/19 – 6. Spieltag

 Hannuschkas Treffer bringt den FC zurück  in die Partie

 FC Bad Liebenwerda  -  SG Friedersdorf   3:3 (1:3)

 Es war mal wieder Derbyzeit im Waldstadion und nach der knappen Niederlage des FC in Cottbus durfte man dieser Partie mit gewissen Hoffnungen entgegensehen.

Doch was sich da in den ersten Minuten den Zuschauern bot, das konnte nur die Gästefans begeistern. Noch waren keine fünf gespielt, da hieß es schon 0:2 aus Liebenwerdaer Sicht. Ohne Ordnung in der Abwehr, ohne Biss und scheinbar noch sonst wo mit den Gedanken, aber ganz sicher nicht auf dem Platz, schenkte man den Friedersdorfern diese schnelle und für sie gewiss auch unerwartete Führung. Und als es dann nach einem weiteren katastrophalen Abwehrfehler 0:3 hieß, musste man für den Gastgeber Schlimmstes befürchten. Doch der kam fast im Gegenzug mit einem satten direkten Freistoß zum ersten Treffer. Sollte der Hoffnung machen, sollte da noch was gehen? Die folgende halbe Stunde bis zur Pause lieferte da eher eine ernüchternde Antwort. Dem FC gelang weiterhin fast nichts, leichtfertige Ballverluste, keine Körpersprache, keine Ideen im Spielaufbau, alles nur Stückwerk und oftmals dem Zufall überlassen ob ein Pass den Mitspieler erreichte – nichts deutete da auf eine Wendung im Spiel hin, nichts konnte die Friedersdorfer da mit dieser mehr als bescheidenen Leistung in Schwierigkeiten bringen. Dass es nur 1:3 stand, das war wohl noch das Beste an der Sache - auch, weil die Gäste es mehr oder weniger ohne großen Zauberfußball spielten.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an dem Ganzen zunächst erst einmal nichts, außer dass die SG nun einen vierten Treffer und damit die endgültige Entscheidung suchte. Doch Schollbach scheiterte zweimal in bester Position, vergab zumindest einmal mehr als kläglich. Aber da nichts den Sieg in Gefahr zu bringen schien… Doch als nach einem genau auf den Kopf von Hannuschka gespielten Eckball, den dieser lehrbuchmäßig im Tor unterbrachte, der Anschluss gelang, da hatten die FC-Anhänger wieder eine leise Hoffnung. Und die sollte nicht unbegründet sein, wie es sich alsbald zeigte. Schon vier Minuten später wurde ein weiterer Eckstoß, nur kurz ausgeführt, dann  gefährlich an den Fünfmeterraum geflankt, wo Wentzel ebenfalls per Kopf zum Ausgleich traf. Dieser Treffer hinterließ bei der SG sichtlich Wirkung und von da an übernahm der gastgebende FC mehr und mehr und schließlich sehr dominant das Kommando auf dem Platz. Man hatte nun tatsächlich noch zumindest zwei, drei sehr gute Torchancen zum Sieg. Doch Nicklisch scheiterte zunächst am Torwart, dann strich ein Distanzschuss buchstäblich um Zentimeter am Tor vorbei. Aber auch Merke auf der anderen Seite musste noch zweimal sein ganzes Können aufbieten, um einen erneuten Rückstand zu verhindern.

So blieb es am Ende in einem in einem gewiss nicht hochklassigen, aber dafür abwechslungsreichen, Spiel bei dieser torreichen Punkteteilung, die aufgrund des Verlaufs über die gesamte Spielzeit auch in Ordnung ging. Der moralische Sieger aber war an diesem Nachmittag unbestritten das Team des Gastgebers. Für die nächste Aufgabe am kommenden Sonnabend in Großräschen kann das ja nur von Vorteil sein - Hofft man…

 Thomas Vogel (tmv)

Torfolge: 0:1 T-N Kutzner (1.); 0:2 Ph. Hoth (4.); 0:3 M. Schollbach (14.); 1:3 L. Mitternacht (15.); 2:3 T. Hannuschka (62.); 3:3 N. Wentzel(67.)

 Schiedsrichter: M. Richter                                            Zuschauer: 105


22.09. 2018: Landesklasse Süd - Saison 2018/19 – 4. Spieltag
FC Bad Liebenwerda - Spremberger SV 5:0 (4:0)

Dieses Heimspiel war ein immens wichtiges, wie die Tabellenkonstellation vorab deutlich zeigte: 

Der FC mit 0 Punkten und 1:11 Toren als 14. Und nur knapp davor mit 1:8 Toren und ebenso 0 Punkten der Spremberger SV. Und also war es ganz klar: Nur ein Sieg zählte wirklich was. 

Es entwickelte sich zunächst eine Partie mit sehr viel Hin und Her, wenig Tempo und kaum nennenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Doch schon der erste wirklich gute Angriff brachte dem Gastgeber die frühe Führung, als Bahr im Nachsetzen erfolgreich war. Nun hatte der FC mehr vom Spiel, konnte die besseren Akzente setzen. Die Spremberger ihrerseits waren vorerst nicht in der Lage, konstruktive oder gar torgefährliche Angriffe zu inszenieren – dafür hatten sich recht körperbetontes Abwehrverhalten anzubieten. Leider ahndete der Schieri dies nicht mit ein oder zwei Gelben Karten, welche in dieser Phase durchaus angebracht gewesen wären. Dem Gast wäre bei dessen erster echten Toraktion dann fast der Ausgleich, sozusagen aus dem Nichts, gelungen (25.). Ansonsten war das in der ersten Hälfte ein eher wenig aufregendes Geschehen für die Liebenwerdaer Defensive. Ein Umstand, der sich dann auch für den Rest der Partie nicht gravierend ändern sollte. Nachdem ein Treffer von N. Wentzel nicht gegeben wurde, erhöhte Nicklisch per Kopf auf 2:0, nach einer super Flanke von Bahr. Und als diesem wenig später Wentzel, ebenfalls per Kopf, nach einer Ecke das 3:0 folgen ließ, war eine gewisse Vorentscheidung an diesem Tage gefallen. Zu wenig gelang den Sprembergern, zu harmlos und wenig überraschend war deren Spielgestaltung. Noch vor der Pause erhöhte dann der klasse frei gespielte Hübner überlegt auf 4:0. Kurz danach ging es in die Pause mit einer kaum für möglich gehaltenen deutlichen Führung. Aber ein dankbarer Gegner und endlich einmal auch eine richtig gute Chancenverwertung, neben einer ordentlich gespielten ersten Hälfte ermöglichten das.

Nach dem Wechsel änderte sich das Ganze kaum, der FC hatte nun die Möglichkeit, auf Konter zu setzen, denn der Rivale musste was tun. Das versuchten die Spremberger durchaus, aber ihnen fehlte es an Ideen und Durchschlagskraft. Und in ein, zwei vielleicht kritischen Szenen war Platz zur Stelle und klärte. Noch einmal, leider nur noch einmal, durfte der FC über einen Treffer bejubeln. Der eingewechselte Pech konnte im Nachsetzen den Ball noch über die Linie bringen. Da waren noch gut 25. Minuten zu spielen und im weiteren Verlauf hätte es durchaus noch zwei Tore geben können. Aber da waren die Akteure des FC nicht konsequent genug und vergaben dadurch einen durchaus möglichen noch höheren Sieg.

Sicher, da ist noch Luft nach oben was die Spielgestaltung und das Tempo angeht und man sollte sich durch diesen Erfolg auch nicht die Augen verkleistern und zu viel träumen…aber das Team hat dem Druck standgehalten, hat die wichtigen drei Punkte geholt und zudem reichlich von dem negativen Torkonto abgebaut. Zudem ohne Karten und ohne Gegentore geblieben. Und weil die II. Mannschaft gegen Oppelhain auch ein 5:0 erreichte, gab es satte 10 Tore im Waldstadion für den Heimatverein zu bejubeln, das hat es hier wahrlich schon sehr lange nicht mehr gegeben. Also: Was wollte man denn mehr als Liebenwerdaer Fußballfreund?

Thomas Vogel (tmv)

Aufstellung FC:S. Platz – Ph. Schöne; L. Mitternacht; R. Ebert (ab 81. J. Läppchen); M. Koppelt; J. Weinkauf; R. Nicklisch (ab 73. A. Engelmann); E. Bahr (ab 47. M. Pech); A. Hübner; M. Woltschke; N. Wentzel

Torfolge:1:0 E. Bahr (10.); 2:0 M. Nicklisch (24.); 3:0 N. Wentzel (30.); 4:0 A. Hübner (41.); 5:0 M. Pech (62.)Schiedsrichter: Nils Staubitz 

Zuschauer: 82


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Die kommenden Freundschaftsspiele unserer Herren 

in der neuen Saison 2018/2019:  


Datum

Anstoß

Heimmannschaft

Gastmannschaft

28.07.2018

15:00 Uhr

FC Bad Liebenwerda

SV Süptitz

02.08.2018

18:30 Uhr

SV Saxonia Nauwalde

FC Bad Liebenwerda

04.08.2018

16:00 Uhr

FC Bad Liebenwerda

FV Gröditz 1

10.08.2018

18:30 Uhr

SpG. Röderau-Bob./Sachsen Zeithain

FC Bad Liebenwerda II

12.08.2018

16:00 Uhr

FV Zabeltitz

FC Bad Liebenwerda




2. Männer Mannschaft

Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg & Staffelsieger 



!!! KREISMEISTER !!!

Herzlichen Glückwunsch unseren Alten Herren

F-Junioren FC Bad Liebenwerda



Unsere F-Junioren bestritten am 09.06.2018 ein Turnier, an dem große Namen des Fußballs teilgenommen haben. Neben Union Berlin und RB Leipzig sind auch Oppelhain, Schlieben, Finsterwalde, Sparta Lichtenberg und der FC Bad Liebenwerda an den Start gegangen. Es war zu sehen mit welchem Potential die Vertretung der Proficlubs anreisen konnten, wobei sich der Nachwuchs des FC Bad Liebenwerda sehr gut verkaufen konnte und die Spiele mit jeweils 0:3 gegen Berlin und Leipzig verlor. Die darauf folgenden Spiele gewann die Mannschaft gegen Oppelhain 2:0, gegen Schlieben 1:0 und gegen Sparta 1:0. Einen Punkt gab es dann gegen Finsterwalde, wo es auch einen Sieg hätte geben können aber zahlreiche Chancen vergeben wurden. Am Ende landeten unsere Jungs (und ein Mädchen) auf einem sehr guten 3. Platz und haben gezeigt, dass mit Disziplin und Kampf vieles möglich sein kann. Danke an Marco Richter (Finsterwalde) der dieses Turnier organisiert hat und dazu beigetragen hat zu sehen was man mit Engagement auf die Beine stellen kann. Auch für die Kinder und Trainer war es interessant zu sehen wie es in den großen Vereinen funktioniert. Es war für alle eine große Erfahrung zu sehen wie man auch im jungen Alter eine super Leistung durch Training und Spielideen erreichen kann.


!!! Unsere Pokalsieger !!!

A-Junioren FC Bad Liebenwerda


19.05.2018: Fußballkreis Südbrandenburg – Pokalfinale der A-Junioren


FC Bad Liebenwerda  -  SV Grün-Weiß Lübben  2:1 n.V. (1:1;1:1)

Die beiden auch in der Meisterschaft vorn liegenden Teams standen sich bei bestem Fußballwetter in diesem Pokalfinale gegenüber und man durfte durchaus eine Partie auf Augenhöhe und also Spannung pur erwarten.

Der FC erwischte dabei den besseren Start, war gleich präsent und hatte bereits in der 2. Minute eine Riesenchance zur Führung, aber der Torwart reagierte stark bei dem Schuss aus Nahdistanz. Die Lübbener schienen überrascht, waren noch nicht drin in der Partie. Leider zwang eine Verletzung des Torhüters Winters zu einem sehr frühen Wechsel, doch mit M. Kotte hatte man gleichwertigen Ersatz. Dennoch blieb abzuwarten, wie das Team diese Sache rein psychisch bewältigen würde.

Scheinbar recht gut, denn die Jungs blieben am Drücker und kamen nach einer guten Viertelstunde zur verdienten Führung. Über rechts kam der Ball an den 11m Punkt und von dort schoss P. Rink flach ein, der Torwart war da sogar noch dran. Nachdem sich den Kurstädtern noch eine gute Chance für ein zweites Tor bot ( J. Preibisch scheiterte in aussichtsreicher Position am Keeper), lief das Spiel dann im weiteren Verlauf der ersten Hälfte sehr ausgeglichen ab, man merkte den Spielern schon den Respekt voreinander an. Viel Geschehen im Mittelfeld, wenig was zwingend Gefahr für das eine wie das andere Tor hätte bringen können.

Die Lübbener versuchen es mit Einsatz und Athletik, spielen schnelle und lange Pässe nach vorn. Dennoch schaffen sie es kaum einmal, die Defensive des FC in arge Nöte zu versetzen. Nein, die Liebenwerdaer bringen sich durch ungenaues Passspiel und diverse Unkonzentrierheiten selbst in solche. Und eine dieser Szenen führt in der 40. Minute zum Ausgleich. Da tändelte man rum, spielte eben ungenau auf den Mitspieler, schlug noch ein Luftloch-und schon war’s passiert. Ein bis dahin mehr oder weniger kontrolliertes Spiel war aus der Hand gegeben.

Und solche Leichtfertigkeiten sollte es nach der Pause noch einige mehr geben, der FC agierte da im Spielaufbau unsicher, die Ruhe war weg und die Defensive schien anfälliger. Das Team wirkt sichtbar gehemmt, obwohl die Lübbener an diesem Tag wahrlich kein „Übergegner“ sind. Dennoch kommen sie im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte sichtbar besser in die Partie, nutzen also durchaus diese weiter anhaltende Schwächephase der Kurstädter und Torwart Kotte muss in zwei, drei Szenen sein Können zeigen und energisch zupacken. Der FC hat da auch ein bissel Glück, dass Lübben nichts Zählbares erreicht. Erst nach gut 70 Minuten haben dann auch die Liebenwerdaer den ersten nennenswerten Angriff nach dem Wechsel, doch der Abschluss ist einfach zu schwach. Und  in den letzten acht, neun Minuten schien sich das Team wieder etwas gefangen zu haben und zeigte einen konstruktiveren Spielaufbau. Dennoch: Beide Mannschaften haben nun zu „beißen“, konditionell geht’s jetzt ans „Eingemachte“, wie jeder deutlich sehen kann. Es bleibt auch in dieser Schlussphase das erwarte enge Finale, ein Duell klar auf Augenhöhe mit zwischenzeitlichem Auf und Ab beiderseits.

Die Verlängerung ist die logische Folge.

Und in dieser sollte der FC Bad L überraschenderweise dann das konditionell stärke Team sein. In der 93. Minute ein klasse Solo bis nah vor das Tor-da fehlen letztlich nur wenige Zentimeter. Dem folgt ein satter Freistoß, welcher dem Torwart einiges abverlangt. In der 96. Minute ist auf der anderen Seite Kotte zur Stelle und verhindert da mit starker Parade den Rückstand. Doch fast im Gegenzug gibt es die erneute Führung für den FC. Zunächst kann der starke Lübbener Torwart noch parieren, aber der direkt genommene Nachschuss von Preibisch aus gut zehn Metern halbrechts, der sitzt dann. Nunmehr  ist Lübben echt gefordert, muss nun auch was riskieren. Die Mannschaft tut das auch, kommt vor das Liebenwerdaer Tor, kommt zu Eckstößen und Abschlüssen. Allein der Torerfolg bleibt ihnen versagt. Die Sache bleibt weiter ganz eng, das 2:1 ist beileibe keine Vorentscheidung.

Die zweite Hälfte der Verlängerung bricht an, der FC aufgrund der knappen Führung ist taktisch da etwas im Vorteil. Man kann auf Konter lauern und defensiver agieren. Das Team wirkt zudem etwas frischer und kommt in den letzten fünf, sechs Minuten zu noch zwei, drei Riesenchancen. Bei einem Kopfball retten die Lübbener knapp vor der Torlinie. Die folgende Ecke bringt einen Abschluss, welcher am Pfosten landet. Da waren noch gute vier Minuten zu spielen und die Liebenwerdaer vergeben die Spielentscheidung in diesen Szenen. Doch es reicht zum Pokalsieg, das 2:1 stellt das Endergebnis dar.

Mit einer starken Leistung vor allem in der Verlängerung, mit viel Einsatz und auch ein bissel Glück und Geschick gewinnt das Team den Kreispokal.und wird vom eigenen Anhang entsprechend gefeiert. Herzlichen Glückwunsch dazu, Jungs!

Auch dem Gegner Lübben danke für dieses gute, spannende und durchaus faire Finalspiel. Und vor allem für ein sehr faires Auftreten nach dem Abpfiff sowie bei der folgenden Siegerehrung…trotz der gewiss tiefen Enttäuschung ob der Niederlage. Sicher Jungs, das Ding hätte auch knapp für euch laufen können. Respekt!

Aber wie man solch ein Ding so richtig feiert – vor allem dann später daheim, da dürfen die Kurstädter Jungs gern noch ne richtige Schippe drauflegen, da ist noch Luft nach oben! Aber ich denk mal, das wird schon noch im weiteren Verlauf der Karriere…Schmunzelchen!

Thomas Vogel (tmv)

Aufstellung FC:

Ch. Winters (ab 7. M. Kotte) – J. Weinkauf; E. Gattermann; L. Mitternacht; N. Kott; (ab 43. M. Wegeleben); J. Hennig; J. Läppchen; J. Matthäus; J. Preibisch (ab 114. T. Beck); A. Engelmann; P. Rink

außerdem im Aufgebot: R. Bulang; T. E. Hermel; M. Kretzschmar

Torfolge: 1:0 P. Rink (18.); 1:1 R. Manzlow (40.); 2:1 J. Preibisch (97.)

Schiedsrichterin: Nicolas Cielke               Zuschauer: 120

01.05.2018: Landesklasse Staffel Süd – Saison 2016/2017 - Nachholspiel

FC Bad Liebenwerda  -  FSV Rot-Weiss Luckau  4:2 (2:0)

1.Mai - der alljährliche Kampf-und Feiertag. Und ganz genau so lief er auch für das Team des FC diesmal ab. Erst richtig kämpfen und spielen, dann richtig feiern. Und das war vorab so gewiss nicht abzusehen.

Durchwachsener Beginn, auf beiden Seiten gab es in den ersten Minuten nur wenig Konstruktives, von Torchancen konnte nicht die Rede sein. Doch das sollte sich bald ändern. Zunächst sorgte Luckau mit einem Schuss an das Lattenkreuz für Unruhe beim heimischen Anhang, die aber schon beim direkten Gegenzug in Jubel umschlug: M. Woltschke wurde klasse in Szene gesetzt, umspielte noch den Torwart und schob dann ganz leger ein. Und bereits fünf Minuten später konnte der Gastgeber erhöhen, als N. Wentzel aus Nahdistanz den Ball hoch einschoss nachdem die Luckauer Abwehr nicht energisch genug agierte. Nach ner guten Viertelstunde eine Zwei-Tore Führung- so oft gab‘s das nicht in dieser Saison für den FC. Blieb abzuwarten, wie man damit umgehen würde oder es könnte und vor allem: Wie reagieren die Gäste darauf, bis dahin kam von ihnen ja nicht sonderlich viel. Allzu sehr änderte sich aber das Geschehen auf dem Platz nicht, die Partie blieb ein gut Stück zerfahren, wirklich bis zu Ende gespielte Angriffe gab es kaum, echte Strafraumszenen blieben selten. Erst die 10 Minuten vor der Pause sahen die Kurstädter etwas unter Druck. Luckau hatte nun mehr Spielanteile und bemühte sich um den Anschlusstreffer. Allein, es fehlte diesem Team dabei an Ideen und Präzision. Vom Tabellenfünften hatte man schon mehr erwartet.

Nach dem Wechsel setzte sich das Ganze erst einmal so fort, echte Gefahr für das Tor des FC gab es jedoch nicht. Mehr oder minder war das jetzt Geschehen zwischen den Strafräumen.  Luckau blieb ein beherrschbarer Rivale und mit dem stark herausgespielten dritten Tor des Gastgebers war auch die Frage nach dem Sieger geklärt. Wiederum war M. Woltschke erfolgreich, perfekt angespielt von E. Bahr. Von da an kontrollierte der FC die Sache, kombinierte wunderschön das vierte Tor heraus, A. Kaltenbach schoss volley aus 11 Metern unter die Latte. Im weiteren Verlauf drohte den Luckauern nun ein echtes Debakel, die Liebenwerdaer trafen noch je einmal Latte und Pfosten, ein Treffer fand keine Anerkennung bei der Spielleiterin, die wohl nicht ihren allerbesten Tag erwischt hatte. Dass Luckau noch zu zwei Toren kam, war diesmal nur ein „Schönheitsfehler“, am mehr als verdienten Sieg des FC änderten die nix mehr. Die Mannschaft belohnte sich an diesem Tag für viel Einsatz, Willen und auch den einen oder anderen sehenswerten Spielzug. Glückwunsch, Männer!

Übrigens: Der Autor sah vor Spielbeginn mit einigem Zweifel und fragendem Blick, wer da zunächst auflief und wer da zunächst auf der Bank blieb und wer gar nicht mit dabei war. Zugegeben. Aber weil der Sieger ja immer Recht hat und nur wichtig ist, was „unter dem Strich“ steht also auch dem Trainer von mir an dieser Stelle einen ehrlichen Glückwusch. Alles richtig gemacht!

Thomas Vogel (tmv)

Aufstellung FC:

M. Kotte – D. Schach; T. Hannuschka; A. Kaltenbach; M. Pech (74. M. Jopp); E. Röck (57. M. Nicklisch); Ph. Schöne; E. Bahr (66. M. Münch); M. Woltschke; A. Hübner; N. Wentzel;

Torfolge: 1:0 M. Woltschke (12.); 2:0 N. Wentzel (17.); 3:0 M. Woltschke (54.); 4:0 A. Kaltenbach (69.); 4:1 T. Krause (85.); 4:2 M. Peters (90.+4-FE)

Schiedsrichterin: Ricarda Lotz               Zuschauer: 110


 Sportlerehrung 2018

Für herausragende sportliche Erfolge im Jahr 2017 

in der Kategorie Jungen wurde 

Leonard Kotte 

vom Kreissportbund Elbe-Elster ausgezeichnet. 



Wir gratulieren Leonard und sprechen Ihm unseren Dank und unsere Anerkennung aus. 

 


enviaM unterstützt die Fertigstellung  des Umlandes vom neuen Vereinsheim des FC Bad Liebenwerda e. V.

Wieder einmal war die Unterstützung vom Energiedienstleister enviaM gefragt. Er förderte die Terassengestaltung des neuen Vereinsheims mit 1000 Euro. Die Unterstützung des Außenanlagen-projektes erfolgte im Rahmen des Programms „Mitarbeiter vor Ort“ und ergänzt die Eigenleistungen des FC.

Vier Kollegen der MITNETZ STROM vom Standort Falkenberg und der „Mitarbeiter vor Ort“ Michael Kunitz, der in seiner Freizeit die Nachwuchsbereich des FC Bad Liebenwerda e.V. betreut, halfen in mehreren Kurzeinsätzen das Umland zu gestalten. Der FC Bad Liebenwerda e.V. bedankt sich herzlich dafür, denn Eigenleistungen sind mehr denn je gefragt, um die noch offenen  Vorhaben zum guten Abschluss zu bringen.

Das nach der Brandkatastrophe wieder errichtete Vereinsheim braucht noch eine zweckgemäße Anbindung zu seinem Umland. Damit die jungen Kicker der sechs Nachwuchsmannschaften, die drei Männermannschaften und Besucher nicht mehr über baustellenartiges Gelände zum Training und zu den Punktspielen gehen müssen, waren Pflasterarbeiten für Terrasse und Zuwege dringend nötig geworden.

Auf dem Foto wird der letzte Stein des barrierefreien Zugangs von Michael Kunitz 

im Beisein von Claudia Sieber und Jens Hennig (beide Vorstand des FC) gesetzt



Landesklasse 10.03.2018

+++ Auch das zweite Heimspiel des Jahres findet in Elsterwerda statt +++

Auch das Heimspiel gehen den SV Eintracht Lauchhammer-Ost wird am kommenden Samstag auf dem Holzhof in Elsterwerda stattfinden, da der heimische Platz noch nicht bespielbar ist. Die Kurstädter haben das letzte Spiel auf Kunstrasen gegen Brieske Senftenberg II noch gut in Erinnerung, konnte man doch dort mit einer überzeugenden Leistung den direkten Konkurrenten mit 5:0 besiegen. Mit einer ähnlichen Leistung sollte der FC auch gegen Lauchhammer die Punkte bei sich behalten. 

Anstoß ist 15 Uhr.

17.02.2018

+++ Nachholespiel gegen Brieske findet in Elsterwerda statt +++

Das Heimspiel am Samstag, den17.02.18 gegen den FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II 

findet auf Grund der Platzsperrung in Bad Liebenwerda auf dem Holzhof in Elsterwerda statt. 

Anstoß ist 15 Uhr, alle Kurstädter würden sich über eine Heimspielatmosphäre freuen.

 


Wir sind am 22.12. - 23.12. mit einem Stand 

auf dem Bad Liebenwerdaer Weihnachtsmarkt. 

Kommt vorbei und trinkt mit uns einen Glühwein oder ein schönes Bierchen.

Wo? links neben der Rösselgasse . 

Wir freuen uns auf Euch. 




18.11.17 - Landesklasse:

FC Bad Liebenwerda – SSV Alemannia Altdöbern 3:2 (2:1) 

Auf schwierigem Geläuf standen sich zwei gegen den Abstieg kämpfende Mannschaften gegenüber. Es entwickelte sich von Beginn an ein kampfbetontes Spiel. Die heimischen Kurstädter kamen zunächst besser ins Spiel und markierten durch Nicolas Wentzel in der 14. Minute nach einem Eckball per Kopf das 1:0. Aber die Antwort der stets engagiert spielenden Gäste ließ nicht lange auf sich warten. In der 19. Minute wehrte der starke Liebenwerdaer Keeper Max Kotte noch einen Distanzschuss in großer Manier ab. Aber nach dem folgenden Eckball war er gegen Steven Lubitz machtlos und es stand 1:1. Als dann alle schon mit einem Unentschieden zum Pausentee rechneten, fand ein lang getretener Freistoß von Enrico Bahr an Freund und Feind vorbei den Weg ins lange Eck zur 2:1 Pausenführung des FC.

Nach dem Wechsel zeigten sich die Gäste nach der Einwechselung ihres schnellen Stürmers Sebastian Läser zunächst zielstrebiger. Folge dessen war der Ausgleich in der 51. Minute durch Florian Franke nach einem schönen Pass in die Spitze. Nach ca. 1 Stunde bekamen die Gastgeber die Partie wieder in den Griff. Nach dem wohl schönsten Spielzug über Enrico Bahr und Michael Nicklisch hatte es Nicolas Wentzel leicht zum umjubelten 3:2 ins leere Tor zu vollenden. Und diesmal bleiben die Gastgeber konzentriert und verteidigten den kostenbaren Vorsprung bis zum Ende. Zu erwähnen ist noch die gelb- rote Karte für Sebastian Läser in der Nachspielzeit. Neben dem wichtigen Heimdreier bleibt aber auch ein Wermutstropfen für die Kurstädter, da sich in der Nachspielzeit ihr starker Torwart Max Kotte schwer am Knie verletzte. Ihm wünschen alle gute Besserung und eine schnelle Rückkehr auf den Platz.

Nach der berechtigten Nachspielzeit von über 9 Minuten pfiff der gute Schiedsrichter Nico Sehmisch das Spiel ab.         

Holger Haas


+++ Platzsperre des unteren Platzes +++

Der untere Platz ist ab sofort und bis zum 31.12.2017 nicht bespielbar. 

Sofern bis zum 31.12.2017 der Platz weiterhin nicht bespielbar ist, behalten wir uns eine Verlängerung der Sperrung vor. 


11.11.17 - Landesklasse:

In der Summe ein leistungsgerechtes Remis

Zum vorgezogenen Punktspiel des letzten Hinrunden Spieltages gastierte die Hohenleipischer Reserve im Waldstadion. Von Beginn an merkte man beiden Mannschaften die Nervosität in Anbetracht der bis dato nicht zu Frieden stellenden Saisonverläufe an. In der Anfangsviertelstunde hatten zunächst beide Mannschaften gute Gelegenheiten. In der Folge versuchten die Hauherren, die Initiative zu übernehmen. Aber einige defensive Konzentrationsschwächen ließen die Gäste das eine und andere Mal gefährlich vor das Liebenwerdaer Tor kommen. Es ging dann aber torlos in die Kabinen.

Gleich zu Beginn der 2. Hälfte erwischten die Kurstädter einen guten Start und markierten nach schöner Flanke von links durch Andre Herbrig in der 47. Minute das 1:0. Und man blieb am Drücker, versäumte es aber nachzulegen. So nach ca. 70 Minuten überließ man das Mittelfeld den Gästen, die nun  besser in Spiel kamen und auf den Ausgleich drängten. Diesen erzielte dann der Gästekapitän Michael Roigk in der 75. Minute. Danach fingen sich die Kurstädter wieder und es war ein offener Schlagabtausch bis zum Spielende, wobei in den Schlussminuten die Liebenwerdaer zwei verheißungsvolle Angriffe zu ungenau ausspielten. So blieb es beim in der Summe leistungsgerechten 1:1. Was dieser Punkt wert ist, wird sich allerdings erst im weiteren Saisonverlauf zeigen.    

04.11.17

Torloses Remis in Lauchhammer

Nach einer schwachen Partie trennen sich der FC Bad Liebenwerda und der FSV Lauchhammer 0:0 unentschieden. Das Remis geht in Ordnung, jedoch wurde dem FC ein direktes Freistoßtor, bei dem der Ball klar die Linie überquerte, verwährt.

28.10.17 

Unglückliche Heimniederlage für die Kurstädter   

Die Zuschauer sahen ein gutklassiges, umkämpftes aber auch zu jeder Zeit sehr faires Landesklasse- Derby. Nach einem unglücklichen Ballverlust der Liebenwerdaer war es Tim Meusel, der am schnellsten schaltete und aus gut 20 m den Ball über Sebastian Platz ins leere Tor hob. Nach 70 Minuten gelang dem gastgeben FC dann nach einem lang getretenen Freistoß von Enrico Bahr durch Nicolas Wentzel mit einem schönen Kopfball der verdiente Ausgleich. In der 79. Minute gingen die Gastgeber dann sogar in Führung, als Marko Wolschke aus 20 m abzog und der noch leicht abgefälschte Ball den Weg ins Tor fand. Und nur 1 Minute später hätte man dann den Sack so gut wie zu machen können, als Mathias Münch und Enrico Bahr alleine auf den Schliebener Torwart zuliefen. Erst Genannter versuchte es aber alleine und Albert Dehne hielt seine Mannschaft im Spiel. Und wie es im Fußball oft so ist! Schlieben kam noch einmal auf und drehte in den letzten 10 Minuten durch einen Elfmeter durch Robert Weinert und einen Freistoß von der Strafraumgrenze in den Winkel durch Robert Dehne nochmal das Spiel zum in der Summe etwas glücklichen Auswärtssieg. 

Holger Haas 

24.10.2017

Neue Webseite ist online

Liebe Mitglieder, nun endlich ist die neue Webseite fertig.

Wir werden die kalte Jahreszeit nutzen um die Seite mit noch mehr Inhalten zu füllen. 

Gern könnt Ihr uns über das Kontaktformular Anregungen oder Wünsche senden. 

Der Vorstand des FC Bad Liebenwerda 

Spielbericht zum Spiel der Herren vom 21.10.2017:

FC Bad Liebenwerda – SV Großräschen 2:1 (1:0)


Die Vorzeichen für die Kurstädter konnten nicht schlechter stehen, da man immerhin 9
Spieler aus unterschiedlichen Gründen ersetzen musste. Aber diejenigen, die auf dem Platz
standen, hingen sich voll in die Partie rein. So entwickelte sich ein kampbetontes, aber auch
ansehnliches Spiel, in welchem die Gastgeber den Ton angaben. Großräschen versuchte mit
teilweise überhartem Spiel dem Engagement der FC- Mannen zu begegnen. In der 34.
Minute wurden die Kurstädter dann für ihre Mühe belohnt. Nach einem Freistoß ging der Ball
an die Latte und Mathias Münch stand goldrichtig und netzte zum 1:0 ein. Damit ging es
auch in die Pause.
Mit Beginn der 2. Halbzeit zeigten sich die Gäste deutlich präsenter und versuchten immer
wieder mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Und genau mit einer solchen Aktion nach
einem lang getretenen Freistoß gelang Robert Ladusch der Ausgleich. Diesmal steckte der
FC den Treffer gut weg und lies sich dadurch nicht beirren. Und nur eine Minute später dann
der schönste Spielzug des Spiels. Andy Herbrig behauptete den Ball legte auf Marko
Wolschke ab, welcher dann mit einem feinen Pass in die Spitze den völlig frei stehenden
Enrico Bahr bediente. Der beste Mann auf dem Platz umkurvte noch den Torwart und schob
zum 2:1 ein. Die letzte halbe Stunde war dann hart umkämpft, was auch jeweils eine gelb-
rote Karte auf beiden Seiten zum Ausdruck brachte. Die Kurstädter überstanden auch die
Schlussphase schadlos. Nach 96 Minuten beendete der gute Schiedsrichter Nico Birnbaum

das Spiel und man konnte einen wichtigen Heimsieg feiern

Der Rückblick

Die fünfte Landesklasse‐ Saison war eine turbulente

Mit einem Unentschieden gegen Großräschen und einem Derbysieg in Friedersdorf startete man
ganz gut in die Saison. Die darauf folgende Auswärtsniederlage bei den kampfstarken Altdöbelnern
macht man mit einem starken 5:2 Heimsieg gegen Peitz wett. Danach folgte eine derbe 2:7 Schlappe
in Schlieben und eine nicht erwartete Heimniederlage gegen Neuling Guhrow. Aber dann riss sich die
Mannschaft zusammen und gewann in Luckau mit 2:0. Dieser Sieg wurde am folgenden Spieltag mit
einem Heimsieg gegen den FSV Lauchhammer veredelt. Am 9. Spieltag war in der Ferne beim SV
Döbern bei der 2:5 Niederlage nicht viel zu holen. Das folgende Heimspiel gegen eine
ersatzgeschwächte Hohenleipischer Reserve bestimmte man zwar eindeutig, musste aber in der
Schlussphase noch den Ausgleich hinnehmen. Im darauf folgenden wichtigen Auswärtsspiel in
Drebkau erzielte man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einem 2:0 Auswärtssieg. Dann
gastierte der SC Spremberg im Waldstadion. Nach einem 0:4 Rückstand gab man sich nicht auf und
kam noch auf 3:5 heran. Bei der Spitzenmannschaft vom VfB Cottbus war man dann chancenlos und
verlor 1:3. Am vorletzten Spieltag der Hinrunde waren die Kreisstädter aus Herzberg zu Gast. Nach
großem Spiel gelang eine 2:1 Führung, welche aber wiederum noch in der Schlussphase durch
Nachlässigkeiten vergeben wurde. Im letzten Hinrundenspiel gastierte man in Lauchhammer‐Ost bei
der dortigen Eintracht. Trotz Führung, guter Chancen und einer Überzahlsituation in der 2. Hälfte
wurde man von den Gastgebern auf schwierigem Geläuf niedergekämpft und verlor 2:4. So
überwinterte man mit 18 Punkte auf Platz 10 der Tabelle, wobei zum Tabellenende aber nur 6 Punkte
Vorsprung zu verzeichnen waren.
Das erste Rückrundenspiel in Großräschen verlor man deutlich mit 0:3. Das folgende Heimspiel gegen
Friedersdorf musste witterungsbedingt abgesagt werden. Am darauf folgenden Spieltag hatte man
wieder ein Heimspiel, welches jedoch etwas unglücklich 2:3 gegen Altdöbern verloren ging. In Peitz
gab es erneut eine deutliche Auswärtsniederlage. Am 20. Spieltag stand dann im Waldstadion das
Derby gegen den TSV Schlieben an. Gegen eher mäßig aufspielende Gäste gab es nun schon die 5.
Niederlage in Folge. Am darauffolgenden Spieltag musste man zu richtungsweisenden Spiel zum
Schlusslicht nach Guhrow. Trotz Habzeitführung musste man noch den Ausgleich hinnehmen und
kehrte zumindest mit einem Punkt in die Kurstadt zurück. Für das folgende Heimspiel gegen Luckau
hatte man sich viel vorgenommen, verlor aber dieses Spiel nach einer desolaten Leistung mit 2:3.
Ostermontag stand dann das ausgefallende Spiel gegen Friedersdorf an. Hier zeigte die Mannschaft
eine Reaktion und gewann nach sehr guter Leistung dieses Spiel mit 5:3. Damit verschaffte man sich
wieder etwas Luft im Abstiegskampf. Wer nun dachte, dass dies die Trendwende für den Rest der
Saison ist, sah sich getäuscht. Beim abstiegsgefährdenden FSV Lauchhammer gab es eine sag‐ und
klanglose 0:4 Schlappe. Den Fans und den Verantwortlichen machten in erster Linie nicht die
Niederlagen Sorgen, sondern eher die Art und Weise, wie diese zustande kamen. Die Mannschaft
wirkte verunsichert und konnte nicht mehr den nötigen Biss entwickeln. Deshalb wurden die Zeichen
der Zeit erkannt, in der Mannschaftsführung eine Veränderung vorzunehmen. Im folgenden
Heimspiel gegen den SV Döbern organisierte sich die Mannschaft unter Führung von Kapitän Michael
Nicklisch und Spielmacher Enrico Bahr selber. Trotz der 2:4 Heimniederlage gegen einen starken
Gegner, war für jedermann eine Art Aufbruchstimmung erkennbar. Für die letzten 6 Saisonspiele
konnte man Torsten Kempe gewinnen, die Mannschaft zu trainierten und bei den Spielen an der
Seitenlinie zu coachen. Und der Eindruck vom Spiel gegen Döbern täuschte nicht. Es folgte ein 1:0
Auswärtssieg bei der Hohenleipischer Reserve und ein 1:0 Heimsieg gegen den unmittelbaren
Konkurrenten aus Drebkau. Damit war man wieder in der Spur. Am 27. Spieltag verlor man gegen
starke Spremberger auswärts unglücklich mit 1:2. Im folgenden Heimspiel hatte man dann den
Spitzenreiter aus Cottbus zu Gast. Hier spielte man ganz groß auf und verlor, durch eine unnötige

rote Karte über eine Stunde in Unterzahl spielend, erst durch zwei späte Cottbuser Tore unglücklich
mit 1:2. Am vorletzten Spieltag reiste man nach Herzberg und erzielte nach einer 2:0 Führung am
Ende ein 2:2. Um nun in punkto Klassenerhalt ganz sicher zu gehen, musste man zu Saisonfinale zu
Hause gegen Eintracht Lauchhammer punkten. Dies gelang mit einem 3:2 Sieg dann auch. So ordnete
man sich zum Saisonende mit 32 Punkten auf Rang 13 ein. Was die Fans und die Verantwortlichen
zuversichtlich stimmte, war die Tatsache, dass die gesamte Mannschaft in den letzten 7 Spielen eine
deutliche Reaktion zeigte und sich quasi aus dem Sumpf zog.
Was aber auch in der Saison festzustellen war, dass man zu Hause zu viele Punkte verschenkte und
so von der gefürchteten Heimstärkte vergangener Spielzeiten weit weg war. Dafür wurden aber auch
in der Ferne einige Siege geholt, was wiederum als ein Aufwärtstrend zu deuten ist. Dabei muss man
aber auch ansprechen, dass man bei anderen Auswärtspartien auch sehr deutliche Niederlagen erlitt.

Der Ausblick

Anspruchsvolle Erwartungen

Es seinen zwei wichtige Dinge vorangestellt. Die Mannschaft mit dem Mannschaftsleiter Dirk Sieber
ist vollständig zusammen geblieben. Und mit Torsten Kempe ist es gelungen, den erfolgreichen
Coach der letzten Saisonspiele der vergangenen Saison auch zukünftig als hauptverantwortlichen
Trainer zu gewinnen.
Seit dem 13.07.2017 wird in der Saisonvorbereitung hart gearbeitet und viel geschwitzt. Die
Trainingsbeteiligung ist sehr gut und bei den bisherigen Vorbereitungsspielen standen dem Trainer
immer zahlreiche Spieler zur Verfügung. Die bisher absolvierten Spiele waren allesamt ordentlich,
wobei die Ergebnisse aufgrund des Ein‐ und Auswechseln zweitrangig waren.
Saisonziel der 1. Mannschaft ist es, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Dazu wird
es Aufgabe des Trainers sein, die Mannschaft weiter zu verjüngen. Zur 1. Mannschaft stießen mit
Frank Schaffner (FSV Theisa), Philipp Schöne (SV Lausitz) und Andre Herbrig (SV Markendorf) drei
junge talentierte Spieler, welche in das Konzept des Trainers passen.
Man darf gespannt sein, wie es gelingt die Mannschaft für den Wettbewerb im Landesklassenfußball
fit zu machen. Vom Potential und der gesamten momentanen Konstellation her, sind dafür beste
Voraussetzungen vorhanden. Eine weitere positive Sache gibt es noch aus der Kurstadt zu
vermelden. Nach intensiver Kraftanstrengung ist das neue Sportlerheim nun bezugsfertig und wird
nach ganzen 4 Jahren Durststrecke wieder Mittelpunkt des Vereinslebens sein. So kann man sicher
sein, dass sich auch einiges im Vereinsleben tun wird.